Was sind Trifloris-Essenzen

Heilen mit energetisierten Pflanzenwirkstoffen und Blütenschwingungen

In neuster Zeit hat sich in der Phytotherapie ein neues Heilsystem etabliert, bei dem energetisierte Wirkstoffe und Blütenschwingungen von Arzneipflanzen zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Heilpflanzenexperte Bruno Vonarburg berichtet in diesem Beitrag über die Erforschung und Entwicklung von Trifloris-Essenzen

Die Pflanzenheilkunde ist die älteste Medizin der Menschheit; sie lässt sich bis in die Urzeit zurückverfolgen und hat sich im Laufe von Jahrtausenden bis zum heutigen Tag zu einem grossen Erfahrungsschatz weiterentwickelt.
Wer aber hat den ersten Menschen auf dieser Erde das Heilen mit Kräutern beigebracht? Obwohl unsere Urahnen wohl kaum gegen Stress zu kämpfen hatten, sich nicht mit denaturierten Nahrungsmitteln ernähren mussten und in einem natürlichen Umfeld lebten, wurden auch sie von Krankheiten heimgesucht. Relikte aus der Frühzeit beweisen, dass unsere Vorfahren aus der Stein-, Bronze-und Eisenzeit schon Kräutersammler gewesen sind. Doch woher hatten sie die Kenntnisse, welche Heilpflanzen für welche Krankheiten verwendet werden konnten? Es ist vorstellbar, dass sich die Menschen früher dank ihres natürlichen Lebensrhythmus und ihrer Naturverbundenheit ein feines Gespür aneigneten, das sie intuitiv die Heilanzeige von Kräutern erahnen liess.
Dieses Gespür hielt sie wohl ebenso vom Verzehr giftiger Wurzeln oder Beeren ab. Ihre natürliche Ernährung lehrte sie, dass nach dem Genuss bestimmter Wurzeln, Beeren oder Blätter allfällige gesundheitliche Beschwerden gelindert werden konnten. Dies hatte zur Folge, dass sie sich einen empirischen Wissensschatz aufbauten, der sich im Lauf der Zeit immer mehr verfeinerte und vervollständigte.

Hausapotheke der Wildtiere

Bestätigung der eigenen Erfahrungen mit heilenden Pflanzen fanden sie auch beim Beobachten von Tieren. Die in freier Wildnis lebenden Geschöpfe besitzen nämlich einen äusserst bemerkenswerten Instinkt, bei Krankheiten die richtigen Kräuter zu finden. Dementsprechende Beispiele, die wir heute immer noch feststellen können, gibt es zuhauf. Rehe, Hasen, Füchse, Marder, Raben und Nachteulen – alles, was da kreucht und fleucht – werden von keiner medizinischen Institution betreut. Sie sind bei Erkrankungen ganz auf sich selbst angewiesen.

So kuriert sich der röchelnde und hustende Hirsch mit dem Verzehr des reizmildernden Lungenkrautes.








Der älter werdende Habicht stärkt seine geschwächten Sehorgane mit dem Habichtskraut, dessen ausgezupften Zungenblüten er mit geschickten Schnabelbewegungen in die Augen katapultiert, damit sie dort wirksam werden.






Verletzte Bisamratten klettern auf Fichten und Lärchen, um die Heilung mit Hilfe des Harzes zu beschleunigen.








Ein natürliches Antibiotikum kennen die Bienen. Das im Frühjahr aus Pappelknospen ausfliessende Harz wird eingesammelt und im Bienenstaat auf dem Flugbrett und den Waben teppichartig ausgebreitet. Damit schützen sie sich vor krankmachendem Viren- und Bakterienbefall.





Puzzlehafte Erfahrungsmedizin

Die Erfahrungen, die unsere Urahnen mit den heilenden Pflanzen machten, wurden von Generation zu Generation mündlich überliefert und erst relativ spät schriftlich dokumentiert. Verschiedene Autoritäten machten sich mit ihren Kräuterbüchern einen grossen Namen: Hippokrates, Dioskurides und Galenos in der griechischen und römischen Antike und im Mittelalter die Kräutergelehrten: Brunsfels, Matthiolus oder Lonizerus.
Einen Höhepunkt erlebte die Phytotherapie, deren Kenntnisse sich bis zum heutigen Tag zu einem riesigen Puzzle zusammenfügen, durch Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493 – 1541), genannt Paracelsus.

Signaturenlehre: Die Sprache der Kräuter

Zu Paracelsus Zeiten war es den Ärzten und Medizingelehrten unbekannt, dass Heilpflanzen spezielle Wirkstoffe besitzen, die auf das gesundheitliche Befinden des Menschen heilende Impulse ausüben. Es fehlte ihnen das Wissen und Instrumente, um diese heilenden Substanzen nachweisen zu können. Von Inhaltsstoffen, wie wir sie heute im Labor analysieren, hatten sie also keine Kenntnis. Umso erstaunlicher ist es, dass sie trotzdem, ohne diese technischen Hilfsmittel, die Heilkraft der Pflanzen begründen konnten.
Sie nutzten den reichen Erfahrungsschatz ihrer Vorfahren und achteten auf die äusseren und inneren Zeichen der Natur, was als Signaturenlehre bezeichnet wird. Man schliesst bei der Signaturenlehre vom äusseren Erscheinungsbild auf das Innere, wie Paracelsus es beschrieb:
"Durch die Kunst Chiromantia, Physiognomia ist es möglich, nach dem Aussehen eines Krauts und jeder Wurzel "Eigenschaft und Tugend" zu erkennen Es handelt sich hierbei um eine einfühlsame Betrachtungsweise der Pflanzen, die sich intensiv auf die äusseren und inneren Merkmale wie Farbe der Blüten, deren Formen, Duft und die Gestalt der Pflanzen konzentriert. Die Heilkräuter wurden also damals nicht nur intellektuell, sondern auch intuitiv, mit medialer Begabung, erfasst.
Bambus: Die Struktur des Bambusstammes mit seinen Nodien, die einzelnen Wirbelkörpern gleichen, führt uns signaturenmässig direkt zum Anwendungsbereich bei Wirbelsäulenbeschwerden. Neuerdings werden Bambusextrakte klinisch bei Bandscheibenbeschwerden mit Erfolg eingesetzt.





Mammutbaum
: Der älteste und grösste Baum der Welt kann bis zu 4'000 Jahre alt und über 150 m hoch werden. Dies beweisen die Baumriesen aus den Wäldern der Sierra Nevada in Kalifornien. Die Pflanze besitzt erstaunliche Kräfte, um diese enormen, mammutartigen Leistungen vollbringen zu können. Auszüge dieses Baumes werden heutzutage bei der Behandlung von Müdigkeit und Erschöpfung genutzt.















Sonnenhut
: Die Heilpflanze trägt den botanischen Gattungsnamen "Echinacea", der auf das griechische Wort "echinos = Igel" zurückzuführen ist. Die Blüte hat einen igelköpfigen, stacheligen Fruchtboden, der sich abwehrbereit präsentiert. Diese Erscheinung ist eine bildhafte Signatur für die immunverstärkende Wirkung der Pflanze, die zur Prophylaxe und Behandlung grippaler Infekte eingesetzt wird.


Wissenschaftliche Erforschung der Heilpflanzen

Die Signaturenlehre, die viel über die inneren Wesenheiten der Kräuter aussagt, verlor ihre Bedeutung, nachdem im 17. Jahrhundert versucht wurde, Heilpflanzen aufgrund ihrer substanziellen Anteile wissenschaftlich zu erforschen. Es entwickelte sich ein neuer Wissenschaftszweig, die sogenannte Pharmakologie, die sich ausschliesslich mit den Inhaltsstoffen der Kräuter auseinandersetzt.
1805 gelang dem deutschen Apotheker Friedrich Adam Sertürner (1783-1841), erstmals der den Nachweis eines pflanzlichen Wirkstoffes: Opium aus dem Schlafmohn (Papaver somniferum). 1818 isolierte Josef Pelletier (1788-1842) das Strychnin aus der Brechnuss und 1819 entdeckte der Chemiker Friedrich Ferdinand Runge (1794-1867) das Coffein der Kaffeebohne.
Diese neuen Entdeckungen läuteten den Wechsel zur modernen Pharmakologie ein. Es gärte und brodelte an den Universitätslabors, wo immer mehr Wirkstoffe analysiert und synthetisiert wurden. Die Chemiker versuchten zunehmend, die Heilpflanzen in ihre verschiedenen Inhaltsstoffe aufzuschlüsseln, d.h. in ihre chemischen Bestandteile zu zerlegen. Damit reduzierte sich die Phytotherapie zu einer biochemischen Wissenschaft und verlor ihren ganzheitlichen Aspekt.
Während der letzten Jahrzehnte sind sogar Bestrebungen im Gange, die Hauptwirkstoffe von Arzneipflanzen mittels hightech Verfahren als Monosubstanzen zu isolieren und gentechnisch zu standardisieren. Es werden zu diesem Zweck in Plantagen gezüchtete Heilpflanzen mit programmierten Blüte- und Erntezeiten eingesetzt. Ein solches Vorgehen reduziert die Pflanzenheilkunde zu einem technischen Verfahren, bei dem die Qualität einer Heilpflanze allein auf die Analyse der Inhaltsstoffe beschränkt wird. Die bisher ganzheitlich ausgerichtete Phytotherapie degradiert sich zur biochemischen Denkweise, bei der nur ein beschränkter substanzieller Ausschnitt der Kräuter beachtet wird.
Die Pflanze ist aber eine in sich geschlossene Lebensform, die sowohl stoffliche als auch energetische Kräfte in sich vereint. So hat sich als Gegenpol zur Etablierung der Phytochemie in den letzten Jahren eine wissenschaftliche Richtung der Heilkräuterkunde entwickelt, welche die Erforschung der Wirkungsweise von Arzneipflanzen über den materiellen Aspekt hinaus verfolgt. Diese Forschungen konzentrieren sich einerseits auf den ganzheitlichen Wirkstoffgehalt der Heilpflanzen mit den natürlich gegebenen Haupt- und Begleitstoffen, andererseits aber auch auf die feinstoffliche Energetik.

Feinstoffliche Energetik

Die Existenz sublimer Energien von Heilpflanzen lässt sich im Vergleich zur biochemischen Betrachtungsweise anhand eines einfachen Experiments demonstrieren. Die Wissenschaft ist heute in der Lage, die Inhaltsstoffe des mahagonibraunen Samens der Rosskastanienfrucht qualitativ und quantitativ bis ins letzte Detail zu analysieren. Dies ermöglicht die Herstellung einer technischen, der Rosskastaniefrucht verblüffend ähnlichen Rekonstruktion, die sich bezüglich Aussehen und Aufbau kaum von der natürlichen Form unterscheidet. Doch wenn man beide Früchte etwa 20 cm tief im Garten eingräbt, stellt man 2 Monate später fest, dass die künstliche Frucht in der Erde verkümmert ist. Der natürliche Samen dagegen hat sich zu einem wunderbaren Keim entwickelt, der innerhalb der Jahre zu einem bis 30 m hohen Baum mit zahlreichen Blüten heranwachsen kann. Und im Herbst reifen aus den Blüten die Samen, aus denen sich später weitere Bäume entwickeln … Hier zeigt sich bildhaft, dass Pflanzen nicht nur materielle Substanzen, sondern auch energetische Kräfte besitzen.
Es stellt sich nun die Frage: Kann man diese energetischen Kräfte wissenschaftlich nachweisen und besitzen sie auf die menschliche Gesundheit heilende Eigenschaften?

Biophotonen – Licht in den Zellen

Vor über 30 Jahren entdeckte der deutsche Physiker Prof. Fritz-Albert Popp an der Universität Marburg, dass Pflanzen, aber auch Menschen und Tiere subtile Strahlungen reflektieren, die er als "Biophotonen" bezeichnet. Gemäß seinen Studien sind »Biophotonen ein steuerndes Prinzip, das die biochemischen Abläufe im Körper jedes Lebewesens auslöst und koordiniert«. Anhand seiner Schätzungen laufen im menschlichen Organismus in jeder Sekunde eine Trillion chemischer Reaktionen ab. Ohne die Biophotonen als Koordinatoren all dieser Prozesse würde kein Mensch existieren, aber auch keine Pflanze gedeihen können. Die Biophotonen sind laut Popp unser erster Schlüssel zum Verständnis des universalen, umfassenden Kommunikationssystems der Natur.
Nicht die Zelle allein ist das Substrat, das die Vegetation ermöglicht. Vielmehr sind es die die Zelle durchdringende Energiefelder, welche sich in Form von Elektrizität, Magnetfeldern, Lichtstrahlen und anderen Schwingungen noch unbekannter Art manifestieren.
Für den Nachweis und die Messung dieser Energiefelder, der »Lichtquellen in den Zellen«, konstruierte Popp eine Apparatur, die es ermöglicht, kleinste Lichtquanten zu registrieren. Dank der Sensibilität des Geräts können Lichtabstrahlungen lebender Zellen bis auf minimalste Einheiten analysiert werden. Die Gurke war das erste Naturprodukt, in dem Popp das Licht des Lebens fand. Als Nächstes waren es Kartoffeln, deren Zellen sich wie winzig kleine Lampen verhielten – sie strahlten messbares Licht aus, wenn auch in unvorstellbar geringen Mengen. Weil die Physik die kleinsten Teilchen des Lichts »Photonen« nennt, gab Popp der Strahlung der lebenden Zellen den Namen »Biophotonen«.
Durch die Biophotonenmessung ist es heute unter anderem möglich, biologisches Gemüse, Obst und Getreide von konventionell angebauten Produkten zu unterscheiden, womit der Begriff »Lebensmittel« (lebendige Strahlung) qualifiziert werden kann. Man vermag also im Nahrungsmittelbereich die Qualitätsunterschiede diverser Produkte zu objektivieren, indem man deren Lichtspeicherfähigkeit misst und vergleicht.
Die Biophotonenmessung hat auch für die Phytotherapie einen hohen Stellenwert. Eine Heilpflanze kann nun nicht allein aufgrund des Wirkstoffgehalts, sondern im Speziellen auch bezüglich der Lichtquanten in den Zellen qualifiziert werden.

Individuelle Zellstrahlung

Seitdem die neuzeitliche Wissenschaft immer mehr in der Lage ist, die bisher nicht feststellbaren feinstofflichen Kräfte einer Pflanze nachzuweisen, öffnen sich neue Türen. Die natürliche Heilkunde und bekannte energetisch ausgerichtete Lehrsysteme wie zum Beispiel die Homöopathie, die Akupunktur oder die Bachblütentherapie erhalten dadurch zunehmend wissenschaftlich begründete Argumente.
Dr. Samuel Hahnemann (1755–1843) baute die Lehre von der Homöopathie auf dem Prinzip der Lebenskraft des Menschen auf. Entsprechendes finden wir im Pflanzenreich. Vom Keimen bis zur Bildung von Blättern, Blüten und Früchten läuft alles in einer natürlichen Ordnung ab. Der Fundus dieser Abläufe sind eben jene Biophotonen, die als energetische Steuerelemente funktionieren. Vor diesem Hintergrund sind zum Beispiel auch die früheren Messungen des Forscherehepaars S. und W. Kirlian (Kirlianfotografie) erklärbar. Diese Hochspannungsfotografien machten erstmals Schwingungsmuster biologischer Körper sichtbar. Die beiden überraschten die wissenschaftliche Welt im Jahr 1958 mit Fotos von Pflanzenblättern, die von einem eigenartigen Strahlenkranz umsäumt waren. Die Bilder sollten den Beweis liefern, dass alle lebenden Zellen eine unsichtbare Strahlung aussenden.
Nach Professor Popp befinden sich die Pflanzen in einem superdynamischen Zustand – sie sind energetisch geladen, gespannt wie eine Saite, stets aktions- und reaktionsbereit, um mit ihren energetischen Kräften die Selbstheilungskräfte des kranken Menschen zu mobilisieren. Nicht nur dir stoffliche Biochemie steuert die biologischen Funktionen des Lebens, sondern auch die Energie des Lichts mit seinen elektromagnetischen Strahlen. Dieses Licht in Form von Biophotonen hat die Eigenschaft, blockierte, erlahmte, erschlaffte, abgezehrte und erschöpfte Zellen zu reorganisieren und zu aktivieren.
Die Existenz der Lichtstrahlung ist heute, nach Jahrzehnten harter Auseinandersetzungen, wissenschaftlich anerkannt. Die Biophotonenforschung führt zwangsläufig zu einer neuen Beurteilung des natürlichen Heilens und der biologischen Arzneimittel. Dies eröffnet in der Phytotherapie eine neue Ära, in der alle Erkenntnisse und Erfahrungen zu einem aufregend interessanten Gesamtbild zusammengefügt werden.
Die Wirksamkeit einer Heilpflanze ist nach neustem Verständnis nicht allein von den inhaltlichen Wirkstoffen mit natürlichem Gesamtgefüge abhängig, sondern auch von der Intensität der individuellen Zellstrahlung (Biophotonen). Diese beweiskräftige Realität stellt uns für die Herstellung pflanzlicher Arzneimittel vor eine neue Aufgabe. Bei der Produktion sollen nicht nur substanzielle Extraktionen von Heilpflanzen zubereitet werden, sondern auch die bioenergetischen, feinstofflichen Kräfte sind erforderlich

Heilpflanzen aus Wildstandorten

Als erste Grundvoraussetzung für die Herstellung von vorzüglichen und bioenergetischen Pflanzenarzneien ist die Verwendung von Kräutern aus Wildstandorten. Heilpflanzen, die aus unverfälschter Natur stammen, besitzen nämlich gegenüber kultivierten Gewächsen markante Unterschiede. Sie beinhalten einen höheren authentischen Wirkstoffgehalt und eine intensivere bioenergetische Strahlung. Ihre Vorzüglichkeit lässt sich mit dem Geschmack von Tomaten vergleichen. So weist z.B. eine in Hydrokultur gewachsene Treibhaustomate geschmacklich eine wesentlich geringere Qualität auf als eine Tomate aus dem häuslichen Sonnengarten.
Der Einsatz kultivierter Kräuter ist im Gegensatz zu Wildpflanzen von geringerer Qualität. Die unter Stress gezüchteten Kräuter werden nämlich in ihrer Widerstandskraft geschwächt und sind deshalb anfällig für Schädlingsbefall. Das würde bedeuten, dass man kranke Menschen mit kranken Pflanzen behandeln würde.
Die Phytotherapie benötigt Ausgangsmaterialien, die naturbelassen und keinen künstlichen Bedingungen ausgesetzt sind. Dabei darf aber auch kein Raubbau an der Natur betrieben werden. Die Lösung dieser Problemstellung hat zu einer neuen, schonenden Verarbeitungsmethode der sogenannten Trituration geführt.

Trituration: weniger ist mehr

Die Trituration ist eine Form der Arzneigewinnung, bei der geringste Anteile von Heilpflanzen zusammen mit Milchzucker in einem Porzellanmörser gleich nach der Ernte am natürlichen Standort eine Stunde lang verrieben werden. Diese Zubereitung wurde anno 1938 von Dr. Gerhard Madaus in seinem dreibändigen "Lehrbuch der biologischen Heilmittel" beschrieben und wird auch in der Homöopathie bei der Grundherstellung von Q-Potenzen sowie bei der Produktion von Schüsslersalzen eingesetzt.
Durch den einstündigen Verreibungsprozess einer geringsten Menge Pflanzensubstanz mit Milchzucker im Verhältnis 1 zu 10 werden die Gesamtwirkstoffe der Kräuter in katalytische Schwingung versetzt, ausserdem wird die bioenergetische Zellstrahlung auf das Grundmedium (Milchzucker) übertragen. Katalyse heisst, dass die einzelnen Inhaltsstoffe nicht biochemisch umgewandelt werden, sondern dass eine physikalische Veränderung durch die zugeführte kinetische Energie stattfindet, also eine Dynamisierung. Als verdeutlichendes Experiment kann man einen Kunststoffstab etwa eine Minute lang durch Reiben energetisch aufladen. Die dadurch entstandene, magnetische Kraft lässt sich sehr anschaulich zeigen, wenn der Stab an den Schopf gehalten wird und sich die Haare sofort aufrichten. Vergleichbares geschieht bei den Pflanzenwirkstoffen, die mittels Trituration in ihrer therapeutischen Wirkung "aktiviert – energetisiert" werden.
Der Vorteil dieser Milchzuckerverarbeitung ist, dass eine bedeutend geringere Menge an Ausgangssubstanz nötig ist, insbesondere, da von der Grundverreibung drei weitere Dynamisierungsschritte durchgeführt werden. Das Verfahren richtet sich nach den Vorschriften des "Homöopathischen Arzneimittelbuchs (HAB) und unterteilt sich gesamthaft in vier Stufen (bzw. 6 Stufen): Erste und zweite Stufe: einstündige Verreibung der Pflanze in Milchzucker im Verhältnis 1 :10. Dritte und vierte Stufe: Auflösung der Milchzucker-Pflanzenverreibung in Wasser im Verhältnis 1:10. Für diesen Prozess, der vom Ausgangsmaterial in einer dynamisierten Verdünnung (insgesamt 10 Liter) von D4 endet, sind lediglich 1 g Pflanzensubstanz notwendig, also bedeutend weniger als bei herkömmlichen Extraktionen.

Der Dynamisierungsprozess

Dieses Vier-Stufen-Verfahren bewirkt wie bereits erwähnt eine intensive Dynamisierung und Energetisierung des Wirkstoffkomplexes der Ursprungspflanze. In den ersten beiden Schritten werden die pflanzlichen Inhaltsstoffe durch Verreibung in ihrem Wirkungsprinzip aufgerieben, sozusagen "wachgerüttelt" und hauptsächlich energetisiert. Beim dritten und vierten Schritt wird die dynamisierte Milchzucker-Pflanzenverreibung durch Auflösung in Wasser inklusive Potenzierung (Verschüttelung) ins »Fließen« gebracht und freigesetzt. Die Essenz besitzt alsdann eine intensivere Arzneikraft, die zwar äußerlich nicht erkennbar, jedoch von den Patienten erfahrbar ist.









Vorteile von Triturationen

Die Verarbeitung von Heilpflanzen mittels Trituration und Dilution besitzt zahlreiche Vorteile gegenüber anderen phythotherapeutischen Anwendungen wie Tees, Tinkturen, Extrakten, Fluiden usw. Bei den traditionellen pflanzlichen Auszügen bleiben die Wirkstoffe materiell gebunden. Die Dynamisierung durch Trituration und Dilution führt hingegen zu einer physikalischen Veränderung und Aufschlüsselung, der inhaltlichen Pflanzenwirkstoffe; zudem wird im Medium (Milchzucker/Wasser) die individuelle Zellstrahlung (Biophotonen) imprägniert, wodurch bedeutend weniger Wirkstoff-Anteile für den therapeutischen Effekt erforderlich sind. Bei diesem Verfahren werden keine technischen Hilfsmittel (z.B. Wärme- oder Elektrizität) eingesetzt, es findet also keine Verringerung der therapeutischen Kraft der Arznei statt. Experimente, die mit diuretischen (harnausscheidungsfördernden) Heilpflanzen wie Goldrute, Wacholder, Birke oder Hauhechel durchgeführt wurden, beweisen, dass sich bei gewöhnlichen Frischpflanzen-Mazerationen (Extrahierung der Kräuter in Alkohol) oder mit technischen Extraktionsverfahren (mittels Apparaturen, Wärme oder Trocknung) erzeugten Produkten die diuretische Wirkung um mehr als 30 Prozent verringert. Im Vergleich sind die Triturationen deutlich überlegen.

Feinstoffliche Blumenkräfte: Sonnen-Blütenessenzen

Um die feinstofflichen Kräfte der Heilpflanze zu verarbeiten, erfolgt eine weitere Aufschlüsselung: die Sonnen-Blütenessenz. D.h. während des ersten einstündigen Milchzucker-Verreibungsprozesses werden gleichzeitig die Blüten der Triturationspflanze in einem Glasgefäß mit aufgewirbeltem Quellwasser der Sonne ausgesetzt.
Wasser hat aufgrund seiner molekularen Struktur die Fähigkeit, Informationen und Schwingungspotenziale zu speichern. Am besten eignet sich reines Quellwasser. Eines der energiereichsten ist das der Hochgebirgsbäche. Beim herabstürzenden Wasserstrudel bilden sich kleinste Flüssigkeitskristallketten (Polymere) mit belebender Kraft. Normalerweise steht solch vitalisiertes Frischwasser nicht zur Verfügung, weswegen das handelsübliche stille Quell- oder Mineralwasser einer zusätzlichen physikalischen Behandlung unterzogen werden sollte. Um dem Wasser entsprechende Energie zuzuführen, wird es durch einen speziellen Doppelglaskolben geleitet. Mittels Doppelglaskolben besteht die Möglichkeit, das Wasser beim Durchlaufen einem idealen Wirbel nach dem Vorbild der Natur auszusetzen, womit die Spannungskraft und die Vitalität des wässrigen Mediums erhöht werden.
Wenn Blüten zur Imprägnierung in die Flüssigkeit getaucht werden, müssen sie vollständig vom vitalisierten Wasser bedeckt sein. Das Gefäß muss während mindestens einer Stunde von der Mittagssonne beschienen werden. Durch die Bestrahlung werden die Blütenschwingungen auf das wässrige Medium übertragen, die feinstofflichen Kräfte resonanzfähig aufgenommen. Es entsteht dadurch eine Matrix, die auch »Cluster« genannt wird. Mittels Sonnen-Blütenessenzen kann die Information dann weiter heilsam auf den Menschen übertragen werden.

Psychosomatisch Therapie

Körperliche Krankheiten werden meistens von psychischen Symptomen begleitet oder mitverursacht. Auch Dr. Edward Bach (1886–1936) war überzeugt davon, dass viele Erkrankungen aufgrund einer Störung der inneren Harmonie und emotionaler Unausgeglichenheit entstehen. So suchte er nach natürlichen Essenzen, um bei Störungen die physischen Beschwerden positiv beeinflussen zu können. Nach jahrelangen Studien begründete er 38 Blütenessenzen mit individuellen Schwingungen, die er bei mannigfachen Beschwerden mit Erfolg einsetzte.
Solche Blüten-Essenzen werden zur Stärkung und Harmonisierung der Psyche auch in der neuen Therapie mit Trifloris-Essenzen verwendet. Bach nannte seine Essenzen »Frohnaturen der Pflanzenwelt«. In ihrem Flor offenbart sich die Seele der Pflanze durch Farbe, Schwingung, Gestalt und Duft. Sobald die energetischen Blütenkräfte durch die Sonnenmethode ins Wasser übertragen sind, können sie zur Harmonisierung der Psyche eingesetzt werden.

Kombination: Trituration und Floressenz

Triturationen (Heilpflanzenverreibungen) mobilisieren infolge der Energetisierung der Inhaltsstoffe die Selbstheilungskräfte und das organische Zusammenspiel des Menschen, wodurch die Homöostase – das Gleichgewicht der physiologischen Körperfunktionen im menschlichen Körper – wieder hergestellt wird. Neben der Trituration kommt gleichzeitig als zusätzliches Element der Blütenauszug mit belebender Auswirkung auf die Psyche zum Einsatz. Die Kombination von Milchzucker-Pflanzenverreibung und Sonnen-Blütenessenz führt die Eigenschaften beider Verarbeitungsprozesse synergetisch zu einem einzigartigen ganzheitlichen Arzneimittel zusammen, was in der Bezeichnung "Trifloris" aus "Tri" = Trituration (Verreibung) und "floris" = Blütenschwingung zum Ausdruck gebracht wird.

Therapie mit Trifloris-Essenzen

Der Begriff »Essenz« stammt vom lateinischen Wort essentia (»Sein, Wesen[tliches]«). Darin kommt eine zentrale Eigenschaft der neu entwickelten Trifloris-Arznei zum Ausdruck, nämlich die hohe feinstoffliche, energetisierte Kraft, die sich durch die Kombination zweier Arzneiformen manifestiert. Der Vorteil dieser kombinierten Naturarznei liegt darin, dass die jeweils spezifischen Wirkungsbereiche von Triturationsdilution und Blütenwasser zu einer synergistischen Gesamtwirkung gesteigert werden, womit sowohl organotrope als auch entsprechende psychotrope Aspekte einer Krankheit mit derselben Arznei behandelt werden können. 33 Trifloris-Essenzen wurden speziell für den Einsatz von verschiedensten Krankheiten und Alltagsbeschwerden ausgesucht – sie eignen sich auch als eine hervorragende Alternative für die homöopathische Hausapotheke.
Für Erwachsene gilt folgende Einnahmevorschrift: Nachdem das Triturations-Fläschchen jeweils zehnmal kräftig verschüttelt wurde, werden 3 bis 5 Tropfen der zur D4 (oder D6) verarbeiteten Milchzucker-Pflanzenverreibung zusammen mit 1Tropfen verdünnter Blütenessenz in einem Likörglas voll Wasser vereinigt und 3 mal täglich vor den Mahlzeiten eingenommen (kurz im Mund behalten und schlucken). Bei Kindern und Säuglingen reduziert sich die Dosis auf dreimal täglich 1 bis 2 Tropfen der Triturations-Dilution und 1 Tropfen der verdünnten Blütenessenz. Bei akuten Erkrankungen können diese Dosen auf stündliche Gaben erhöht werden.
Die 33 Trifloris-Essenzen der Hausapotheke können selbst hergestellt werden oder sind als Triturations-Dilutionen (D6) und Blütenauszüge, hergestellt von der Firma Herbamed, CH 9055 Bühler (www.herbamed.ch) im Handel erhältlich. Bezugsquelle Schweiz: in Apotheken und Drogerien. (Deutschland und Österreich in Apotheken (Auslieferung: Runge-Pharma D-79539 Lörrach info@rungepharma.de) Das ausführliche organotrope und psychotrope Indikationsregister der Trifloris-Hausapotheke ist unter www.trifloris.ch ersichtlich